Ein Akita strahlt
Würde und Stolz aus. Erstaunlicherweise geht nichts davon
- auch nicht im Spiel - mit Menschen oder Hunden verloren.Wie
er erscheint, so ist er auch - bei aller Liebe zu seinem menschlichen
Rudel wirkt er unabhängig, selbstständig, mit eigenem
Kopf, ohne jedes Anzeichen von Unterwürfigkeit. Er bellt
sehr selten (im Vergleich zu anderen Rassen kann er das nicht
so richtig!), er ist zu Hause meist ruhig und unauffällig.
Jeder Befehl wird vorerst analysiert und erst danach ausgeführt;
dem Hund ist aber immer anzumerken, was er über den Sinn
des Befehls denkt!
Das ständige Apportieren eines Stöckchens ist nicht
sein Ding! Dafür gibt es doch besser geeignete... Versucht
man das mit Härte zu ändern, hat der Mensch verloren
- der Akita schaltet auf stur. Er ist ein wunderbarer, zuverlässiger
Begleiter des Menschen, wird aber niemals zum Sklaven. Fremden
gegenüber verhält er sich sehr freundlich bis gleichgültig.
Menschen werden meistens mit freundlichem Knabbern an Händen
oder Jacken begrüßt, Freunde oft mit Freudeheulen
ähnlich einem Wolf. "Passt" ein Mensch dem
Akita nicht, wird der Zweibeiner einfach übersehen. Du
kannst ihn streicheln, mit ihm reden, du bleibst vollkommen
durchsichtige Luft! Die Versuche, das zu ändern, kann
man in die Schublade mit unerfüllten Wünschen ablegen.
Mit Verachtung ausgespuckte Bestechungsleckerlis sind dabei
keine Seltenheit.
Etwas anders sieht
Akitas Verhalten bei Hunden aus. Schon von weitem wird jeder
Hund dominiert; entweder gibt der andere Hund nach oder das
Frauchen/Herrchen muss enorme Kräfte beim Halten des
Akita aufwenden. Daher ist die Sozialisierung eines Akita
ein Muss, er muss regelmäßig vom Welpenalter
an andere Hunde treffen, spielen können, Grenzen kennen
lernen. Das Dominanzverhalten äußert sich in reinster
Form dem eigenem Geschlecht gegenüber, das andere Geschlecht
wirkt meistens sehr, sehr anziehend.
Eins
steht fest:
Akita
ist nicht "nur" ein Hund, Akita bedeutet ein Abenteuer!
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