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Sebadenitis-Studie benötigt Hilfe!

Lutz Lammers Erlenkamp 26
59071 Hamm
Tel.: 02381-983621
Fax: 02381-983620
Mail to: 520026978590-0001@t-online.de

21. Januar 2005

 

Liebe Akita-Freunde,

die Erhaltung der Gesundheit unserer Akita und hat uns in den letzten Jahren gezwungen uns mit den in der Rasse auftretenden Erkrankungen verstärkt auseinander zu setzen.

Übereinstimmung herrschte bei den Treffen der WUAC, dass Hauterkrankungen, insbesondere die Sebadenitis, derzeit das Hauptproblem der Rasse ist.

Die mit dieser furchtbaren Krankheit verbundenen Leiden unserer Lieblinge hat uns in den letzten Jahren getrieben, uns mit der Krankheit SA auseinander zu setzen und in zähem Bemühen mit dem JKC, der WUAC und der Uni Göttingen ein finanzierbares Projekt anzustoßen.

Frau Dr. Pfeiffer und ihr Team haben ein Jahr hart an diesem Thema gearbeitet und wider Erwarten, trotz dieser kurzen Zeit, schon erste Ergebnisse erzielt! Ergebnisse, die mehr als hoffnungsfroh stimmen.

Die Fortführung dieses Projektes steht aber jetzt und damit ohne ein Ergebnis möglicherweise vor dem Ruin!!!

Im Oktober 2004 hat eine WUAC-Vorstandssitzung an der Universität Göttingen stattgefunden. Anlässlich dieses Arbeitstreffens hat Frau Dr. Pfeiffer die erreichten Ergebnisse vorgestellt.

Das Treffen sollte hauptsächlich der Frage dienen, ob das SA Projekt noch mind. ein Jahr weitergeführt wird und ob der JKC die Finanzierung sicherstellt.

Mein Dank gilt auch nachdrücklich dem Japan Kennel Club, der bislang die Hauptlast der Finanzierung getragen hat. Aus diesem Grund und der vertraglichen Bindung ist die Fortführung des Projektes auch von einer Entscheidung des JKC anhängig.

Diese Entscheidung sollte eigentlich schon in Göttingen fallen. Dies war auf Grund der krankheitsbedingten Abwesenheit des Vorsitzenden nicht möglich. Es wurde allerdings zugesagt, dass die Entscheidung bis zum 30. November 2004 erfolgen sollte.

Heute am 21. Januar 2005, also 3 Monate nach dem Treffen in Göttingen, liegt leider immer noch keine Rückmeldung oder Entscheidung aus Tokio vor!

Auch auf höfliche Nachfragen zum Stand des Entscheidungsprozesses von unterschiedlichen Seiten ist keine Reaktion erfolgt.

Die Uni Göttingen hat sich zwar bereit erklärt, auch über das offizielle Vertragsende hinaus zu arbeiten, aber natürlich wird auch dort und gerade deswegen dringend auf die Entscheidung gewartet.

Letztlich hängt davon die weitere Einstellung/Abstellung von Mitarbeitern für das Projekt ab und vor allem die weitere praktische Forschung an einem SA-Marker ab.

Die Finanzierung des Projekte für ein weiteres Jahr wird sich auf eine Summe von 35.000 € belaufen.

Für die einzelnen Akita Vereine eine nicht bezahlbare Summe. Meine Idee ist nun folgende:

Um der Gesundheit unserer Akita zukünftig in der Zucht eine bessere Perspektive zu verschaffen, sprich ein möglichst konkretes Ergebnis bzgl. der Anlage und Verbreitung der SA zu haben, besteht die Möglichkeit, an der Universität Göttingen ein Sonderkonto einzurichten.

Auf dieses Konto kann jeder Hundefreund, Verein, Akita-Züchter und Akita-Freund einzahlen. Toll wäre es, wenn sich die aktiven Züchter entsprechend der von ihnen gezüchteten Welpenanzahl beteiligen, die Vereine mit der Summe, die den Vereinen größenabhängig eben möglich ist und natürlich zählt jeder weitere Euro um die genannte Summe zusammen zu bekommen.

Diese Summe kommt zu 100 % im Namen aller Spender dem SA Projekt zugute und Frau Dr. Pfeiffer hat den direkten Zugriff auf die Gelder.

Was haltet Ihr von einer konzertierten Aktion aller Akita-Liebhaber?

Für jede Hilfe und Unterstützung bin ich dankbar. Ich bin allerdings der Ansicht, dass wir jetzt handeln müssen, wenn wir das Projekt nicht abschreiben wollen.

Dieses Projekt jetzt aufzugeben, würde bedeuten, auch in Zukunft viele Akita aufzugeben und uns der Möglichkeit zu berauben, durch die Bestimmung möglicher Anlageträger diese Krankheit aus der Zucht zu bekommen. Jeder der diese Rasse wirklich liebt, kann das nicht ernsthaft zulassen wollen.

Sobald klar ist, ob der JKC auf die evtl. erworbenen Verwertungsrechte auf Grund der vertraglichen Bindung Göttingen/JKC verzichtet, kann die Kontonummer der Universität Göttingen und die Zusatzangaben für das SA-Projekt veröffentlicht werden.

Es scheint zudem die Möglichkeit zu bestehen, kurzfristig Forschungsgelder aus USA zu bekommen, allerdings würde dieser Betrag dann nur etwa ¼ der Gesamtkosten decken.

Um eine Einschätzung zu haben, wäre ich für eine kurze und schnelle Rückäußerung dankbar.

Ganz herzliche Grüße

Lutz Lammers

Ehrenpräsident des Akita Club in Deutschland

Die Weiterleitung an euch bekannte Züchter/Besitzer ist selbstverständlich erwünscht, eben so wie die Übersetzung in eine weitere Sprache.

 

Linie

Liebe Akita-Freunde!
Bereits 48 Stunden nach der SA-Email sind so unerwartet viele positive Rückmeldungen gekommen, dass ich nun bereits die Kontodaten der Universität einstellen möchte und einmal mehr feststellen kann:
"Die Akitabesitzer sind i.d.R. genau so besonders wie ihre Hunde!!!"
Um keinen Stress oder Druck aufkommen zu lassen: Hier geht es nicht um einen Wettbewerb der Vereine oder Einzelpersonen nach dem Motto - ich habe so viel gespendet, ach und ihr… - auf gar keinen Fall!!!
Wer wie viel gespendet hat oder auch nicht, geht außer Dr. Pfeiffer und die Universität Göttingen niemanden etwas an!
Jede Spende - egal in welcher Höhe - ist willkommen und hilfreich für die Fortführung des SA-Projektes. Lieber 10 Euro gespendet, als gar nicht!
Von daher an alle die Bitte, beteiligt Euch im Rahmen eurer Möglichkeiten an dem SA-Projekt und helft mit, ein erfolgversprechendes Forschungsprojekt nicht sterben zu lassen.

Spenden bitte auf das Konto:
Tierärztliches Institut der Universität Göttingen
POSTBANK Hannover :BLZ: 25010030
Konto: 28146306
IBAN: DE 21 2501 0030 0028 146306
BIC: PBNKDEFF
Bitte unbedingt als Verwendungszweck angeben:
SA-Forschung.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung oder ihr wendet euch direkt an Frau Dr. Pfeiffer, Tierärztliches Institut der Universität Göttingen, Groner Landstraße 2, 37073 Göttingen, Tel.:0551-39-9695/3395, Email: ipfeiff@gwdg.de/web: www.gwdg.de/~ipfeiff.
Neben dieser Aktion werden durch die Universität selbstverständlich Fördergelder aus Forschungsmitteln im In- und Ausland beantragt, daher sollte sich niemand von der Gesamtsumme abschrecken lassen. Um unseren Hunden langfristige Hilfe zukommen zu lassen, zählt tatsächlich jeder Euro, Dollar, Schweizer Franken ….!

Eine mehrfach gestellte Frage ist die Einbeziehung der Großen Japanischen Hunde in die Studie. Wenn es sich nun tatsächlich um eine freie Studie handeln wird, dann können künftig - in Absprache mit Frau Dr. Pfeiffer - auch Proben von GJD (amerikanischen Akita) mit positivem SA Befund an Göttingen geschickt werden.
Dieses Material wird zwar erst einbezogen, wenn für die Akita ein gesichertes Ergebnis vorliegt. Da aber die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass die Ergebnisse auch auf den GJD übertragbar sein werden, macht es Sinn, auch von SA erkrankten GJD die Proben an Göttingen zu schicken, damit der so angelegte Pool sofort für weiterführende Untersuchungen genutzt werden kann.

Vielen Dank für die rasche Reaktion und für eure Bereitschaft zu helfen!
Lutz Lammers

 

 

Dear Akita-friends!
After only 48 hours I have got so many positive reactions on the SA-email that I now can tell you the bank account number and I can say again:

Akita owners are as special as their dogs!!!

To clear up the situation: This is not a competition for Clubs and people after the motto: Who is giving more to this project that the other one - never this way!!!
Who and how much someone has donate/contribute only concerns to Dr. Pfeiffer and Göttingen University - no one else!
Each contribute is welcome and helpful for the ongoing of the SA research. Better 10 Euros than nothing!
Please co-operate in the SA project so that this promising research can go in a second year!

Donate/contribute please to the bank account:
Tieraerztliches Institut der Universitaet Goettingen
Name: Postbank Hannover
Bank code: 250 100 30
Account: 28 14 63 06
IBAN: DE 21 2501 0030 0028 146306
BIC: PBNKDEFF
Don't forget the intended purpose:
SA-Research.

If you have any question, feel free to contact me (520026978590-0001@t-online.de) or directly
Dr. Pfeiffer, Institute of Veterinary Medicine, University of Göttingen, Groner Landstraße 2,
37073 Göttingen, Germany
phone 49-551-39-9695/3395/fax: 49-551-39-3399
Email: ipfeiff@gwdg.de/web: www.gwdg.de/~ipfeiff.

Beside this campaign Göttingen University will try to get money out of the research funds in different countries. By this nobody should be afraid of the general survey! To help our dogs in the future each Euro, Dollar, Pound or …….counts!

Several people ask, if the Great Japanese Dog now can also incorporate in the SA research.
Dr. Pfeiffer agrees, that if the SA research now becomes a "free" research also biopsies and blood from SA affected GJD/AA are welcome.
Biopsies and blood of GJD/AA will be included in the study when the results for the Akitas are reliable.
Because of the high probability, that the Akita results are transferable to the GJD/AA, it makes sense to have biopsies and blood from them too.

Thank you a lot for your quick and very nice reactions and your willingness to support the research and within this our dogs!


With my kindest regards
Lutz Lammers
Honour-President of the Akita Club Germany

 

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